So kommst du wieder in Balance

Wenn man sich genug Achtsamkeit schenkt kommen wir dem Ziel einer inneren Balance schnell näher. Doch wie finde ich diese Achtsamkeit? Balance entsteht, wenn man einen Ausgleich zu dem schafft, was man bisher tut. Das wäre zum Beispiels die eigene Arbeit. Hier kann man sich zum Beispiel durch Sport einen Ausgleich schaffen. Je länger der Arbeitstag ist, umso mehr Pausen müssen wir einplanen, um einen Ausgleich zu schaffen. Das ist lernbar. Wir können erlernen achtsamer mit uns umzugehen. Wir müssen es jedoch üben. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Im Folgenden ein paar Denkanstöße zum Thema Achtsamkeit.

Glück wahrnehmen

Um Glück zu spüren, müssen wir auch die Trauer die in uns ist annehmen. Ohne die Trauer als einen Teil von uns anzunehmen, bekommen wir weniger Zugang zu unseren Glücksgefühlen. Deswegen ist es wichtig, mit selbst Trost zu schenken. Dazu ist die Fähigkeit wichtig, sich sowohl die Gefühle des Glücks als auch die Gefühle der Trauer in sich wach zu rufen. Wir müssen uns daran erinnern können. Als Vorbild können wir hier Schauspieler nehmen, die sich in unterschiedliche Gefühlslagen einfühlen können. Sie haben Empathie. Diese Empathie müssen wir auch uns selbst aufbringen. Was auch hilft, ist sich in Situationen zu begeben, die uns früher schon gut getan haben und uns Glück empfinden lassen haben. So schaffen wir es immer mehr Glück zu empfinden.

Ballast loswerden

Manchmal wird alles zu viel. Sei es im Job oder im Privaten. Bevor man jedoch unter der Last zusammenbricht, sollten man die Reißleine ziehen. Wir müssen uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen, um in unserem Leben eine Inventur zu machen: Wird mein Leben durch Dich erleichtert? Macht es mich glücklich mich in deinem Leben zu haben?

Kraft gewinnen

Wenn wir gestresst sind, dann fällt es uns schwer Fuß zu fassen, egal in welchem Bereich. Sei es der Job, die Gesundheit oder die Beziehungen. Unser Körper will uns jedoch nur schützen, damit wir uns nicht überbelasten. Meist ist das ein Hinweis darauf, dass wir uns mehr Zeit für uns nehmen sollten. Mehr Entspannung. Mehr Pausen. Maschinen haben ihren Notausschalter. Was auch unglaublich hilft ist körperliche Arbeit. Sie hilft uns abzuschalten, wieder zu uns zu kommen. In Kontakt mit unseren Körper. Deswegen ist es zu empfehlen, regelmäßig Sport zu treiben, um wieder zur Energie zu kommen.

Mut gewinnen

Wenn wir in eine neue Stadt ziehen, dann bekommen wir oft Angst. Angst vor dem Neuen. Die Ängste wollen uns in diesem Fall einfach vor Gefahren schützen. Das war früher vielleicht sinnvoll. Neues Terrain hieß damals, dass wir uns aus unserer Gemeinschaft herausbewegen. Wir sollten damals eher im Rudel bleiben. Der Schutz war wichtig. Doch heute ist die Gefahr nicht mehr so groß wie früher. Deswegen müssen wir gegen diesen Druck, den uns Mutter Natur mitgibt, arbeiten. Wir müssen Mut entwickeln. Mut Neues auszuprobieren.

Sich besser konzentrieren können

Wer kennt das nicht. Die Gedanken schweifen oft ab. Oft sind wir dann schon am Limit und unser Gehirn schaltet ab. Es versucht sich vor Überbelastung zu schützen. Unsere Energie ist schon am Limit. Dies ist nur ein Schutzmechanismus. Bei Maschinen geht die Not-Leuchte an, bei uns gibt der Körper nur Signale. Signale die wir entweder wichtig nehmen ober ignorieren. Ignorieren wir jedoch die ersten Warnsignale, wie die schlechte Konzentration, dann werden wir immer deutlicher darauf hingewiesen, dass wir etwas ändern sollen. Im schlimmsten Fall leidet unsere Gesundheit. Deswegen sind Pausen so wichtig. Wir müssen uns auch mal Zeit zum Durchatmen geben. Luft lassen. Wir sind keine Maschinen die 24/7 arbeiten können, wir müssen auch mal regenerieren können.

Noch leichter entspannen

Unruhig, gereizt, verkrampft? Alles Anzeigen für Entspannung. Das Wichtigste ist es jetzt einen Gang runterzuschalten. Das ist aber oft nicht so einfach. Sich zu entspannen will geübt sein. Es gibt hier unterschiedliche Verfahren, die angewendet werden können:

Egal welche Entspannungsmethode du anwendest, du musst die richtige für dich finden. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass die Progressive Muskelrelaxation gut wirkt. Aber das ist für jeden anders. Es gibt auch Leute, die auf Autogenes Training schwören.

Finde dich wieder

Kennst du das Gefühl keinen Halt im Leben zu haben? Dich selbst zu verlieren? Wenn du etwas verloren hast, dann musst du dich wieder auf die Suche machen. Solltest du Probleme haben, dich selbst zu finden, dann kann es hilfreich sein, dir Hilfe zu holen. Sei es bei Freunden, bei deiner Familie oder bei einem Psychologen. Mittlerweile ist es kein Problem mehr, wenn man sich Hilfe sucht. So geht man nach und nach wieder auf sich selbst zu. Man lernt sich zu akzeptieren. Zu lieben. Zu schätzen.

Gefasster reagieren

Wut ist ein sehr starkes Gefühl. Je stärker es wird, umso schwieriger wird es, es im Griff zu halten. Hier hilft ein ganz praktischer Tipp: Kurz und kräftig durchatmen, sich gedanklich neben sich stellen und sich fragen: Ist das, worüber ich mich aufrege, nicht eine Kleinigkeit, wenn ich es aus einer größeren Perspektive betrachte? Falls ja, dann fällt es mir vielleicht leichter runter zu kommen.

Ich hoffe diese Anregungen konnten dir helfen!